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Die Ausrüstung der Sarmatischen Krieger

Sarmaten waren aufgrund ihrer schweren Kavallerie gefürchtet und als Söldner begehrt. Sowohl der Reiter ,als auch das Pferd waren von Kopf bis Fuß mit Schuppen bedeckt. Diese Schuppen bestanden entweder aus Metall, Horn oder Leder. Schuppenpanzer hatten Stoff oder Leder als Trägermaterial worauf die Schuppen aufgenäht wurden. Der Adel unter den Sarmaten war mit Metallschuppenpanzern gerüstet.
Man fand in 60 Kurganen (Grabhügel), ebenso viele verschiedene Rüstungen wobei die Schuppengrößen von 1,5 x 2 cm bis 4,5 x 6 cm variierten. Selbst Gürtel waren mit Schuppen versehen.

Rüstungen

Schuppenpanzer1

Dieses Bild zeigt einen sarmatischen Schuppenpanzer. Es ist dabei keine offensichtliche Methode erkennbar wie die Rüstung geöffnet wurde. 

Schuppenpanzer2

Dieses Bild zeigt einen gepanzerten Lanzenreiter etwa aus dem 3.Jahrh. n. Chr. sarmatischer Art. Diese Abbildung wurde auf einem marmornen Denkmal in den Ruinen des bosporianischen Zentrums am Don gefunden, wo Alanen die Vorherrschaft hatten .

Schuppenpanzer3

Bei dieser Abbildung wird gezeigt das selbst die Pferde der Sarmaten einen Schuppenpanzer trugen. Auch die Beine der Pferde sind mit einer Schuppenpanzerung geschützt, dafür gibt es derzeit aber keine Belege

Schuppenpanzer4

Auch hier gut zu erkennen , die Pferde waren selbst am Kopf mit einer Panzermaske geschützt

Die Bewaffnung

Zu den Waffen der Sarmaten gehörten neben dem Reiterbogen unter anderem auch das Ringknaufschwert das von den Römern als Spartha übernommen wurde. Es war zwischen 70 und 120 cm lang und zweischneidig.
Ebenso gehörte der Streihammer zu den Nahkampfwaffen der Sarmaten. Als Sekundärwaffe benutzte man ein Akinake. Einen etwa 40 bis 50 cm langen Dolch der meistens in einer Scheide am Oberschenkel getragen wurde.

Die Waffe wegen der man die Sarmaten als Söldner bevorzugte war die 3,50 bis 4,00 m lange Contuslanze.